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„TABLETS AB KLASSE 1“: SPD NIEDERSACHSEN WILL DIGITALE LERNMITTELFREIHEIT EINFÜHREN

Am 18. und 19. März 2022 holt die SPD Niedersachsen in Hustedt (Celle) ihre traditionelle Jahresauftaktklausur nach. Schwerpunkt der Klausur ist die Vorbereitung auf die Landtagswahl in diesem Herbst. Auch der Vorschlag für das diesjährige Regierungsprogramm soll heute verabschiedet werden. Die erste veröffentlichte Kernforderung lautet: Digitale Lernmittelfreiheit.

Unter dem Titel des Regierungsprogramms „Fortschritt, der alle mitnimmt“ liegt der Fokus der Jahresauftaktklausur in Hustedt auf den Beratungen zur Vorbereitung auf die Landtagswahl 2022. Vor diesem Hintergrund wird der Landesvorstand der niedersächsischen SPD noch heute über seinen Vorschlag zum diesjährigen Regierungsprogramms abstimmen. Dazu haben Stephan Weil, Ministerpräsident und Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen, und sein Kultusminister Grant Hendrik Tonne die erste Kernforderung des Regierungsprogramms vorgestellt:

Dabei handelt es sich um die „Digitale Lernmittelfreiheit“. Alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sollen zukünftig mit einem persönlichen digitalen Endgerät, also einem Tablet, ausgestattet werden. Geplant ist, dass die Lehrkräfte in den Jahrgängen 1 und 2 an den Umgang mit eigenen Geräten heranführen –  mit Hilfe von schuleigenen Geräten. Ab Jahrgang 3 erhalten dann alle Schülerinnen und Schüler ein eigenes Tablet.

Für dieses Vorhaben soll das Land die Tablets leasen und so zur Verfügung stellen. Nach einer mehrjährigen Nutzung sollen die Tablets durch neue Geräte ausgetauscht werden. So seien die Geräte immer auf dem neusten Stand. Die entsprechenden Kosten für die dreijährige Laufzeit schätzt die SPD Niedersachsen auf über 100 Millionen Euro pro Jahr.

Zudem hebt Grant Hendrik Tonne hervor:

„Die Teilhabe von jedem einzelnen Kind am Bildungswesen durch gebührenfreie Bildung ist ein politisches Kernanliegen der SPD und mir eine persönliche Herzensangelegenheit. Daher freut es mich sehr, dass wir mit der Einführung der digitalen Lernmittelfreiheit den nächsten Schritt auf diesem Weg nach Abschaffung der Studien- und Kitagebühren sowie der Einführung der Schulgeldfreiheit gehen werden und jede Schülerin und jeder Schüler in Niedersachsen vom Land ein digitales Endgerät zur Verfügung gestellt bekommen soll. Für uns gilt: Bildung darf kein Luxusgut sein!“

Stephan Weil fasst zusammen:

„Fortschritt für alle – Bildung für alle: Mit den Tablets ab Klasse 1 schaffen wir die digitale Lernmittelfreiheit!“